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Verkehr und Planungen

An dieser Stelle informieren wir über aktuelle Planungen der Bebauung mit ihren Auswirkungen auf unseren Kiez und die bekanntlich ohnehin schon problematische Verkehrssituation.

Entwicklungsgebiet „An der Mole“

 

Hierzu haben wir bereits mehrfach berichtet. Über den aktuellen Stand der Entwicklungen und Planungen wurde auf einer Bürgerversammlung am Montag, den 16.01.2012 um 19.00 Uhr in dem Oberstufenzentrum OSZ, Marktstraße 2-3. 

Hier konnten sich alle interessierten Bürger die Ergebnisse des bezirklichen Architekten-Wettbewerbes ansehen und ihre Gedanken einbringen. Näheres auch unter www.ostkreuz.eu.

Einen inhaltlichen Bericht über die Bürgerversammlung finden Sie unter:  www.ostkreuz.eu/buergerversammlung-mole-16-01-2012.html

Die Abstimmungsbögen wurden mittlerweile ausgewertet. Sie können hier eingesehen werden.

 

Bezirk Lichtenberg plant Veranstaltung "An der Mole"

Als Reaktion auf den Erfolg der Bürgerversammlung will der Bezirk ebenfalls eine öffentliche Veranstaltung durchführen. Dies wurde am 02.Februar auf der Sitzung des Ausschusses für Ökologische Stadtentwicklung angekündigt. Als Termin wurde Dienstag, der 28.Februar 2012, 19:00 Uhr, genannt. Der Ort steht mittlerweile auch fest: Aula im Oberstufenzentrum in der Marktstr. 2-4, also an gleicher Stelle, wie die Bürgerversammlung vom 16.Januar. Der Bezirk gibt eine Einladung über eine Pressemitteilung heraus. Diese können Sie hier einsehen.

Es wird seitens des Bezirks mit ebenso lebhafter Teilnahme wie bei der Bürgerversammlung gerechnet.

 

 

 

Auf eine Anfrage bei dem Stadtplanungsamt wurde uns im Vorfeld zu den Planungen folgendes mitgeteilt:

"Der Bebauungsplan-Entwurf XVII-4 „Ostkreuz“ befindet sich noch in der Aktualisierungsphase. Aktuell werden die dazugehörigen Fachgutachten (Verkehr, Lärm, Lufthygiene) überarbeitet. Daraus resultierende Änderungen werden anschließend in Plan plus Begründung eingearbeitet. Angestrebt wird die ERNEUTE Behördenbeteiligung gemäß § 4 (2) BauGB für das Frühjahr 2012. Gern geben wir dies auch in der Bürgerveranstaltung am 16. Januar 2012 allen interessierten Bürgern/-innen zur Kenntnis.

Die geplante GFZ ist für die einzelnen Baufelder unterschiedlich. Sie können diese dem aktuellen (vorläufigen) Planstand (siehe Anlage) entnehmen.

Eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 (1) BauGB zu dem Bebauungsplan hat bereits stattgefunden (18. April bis 13. Mai 2005). Die Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 (2) BauGB wird für das 4. Quartal 2012 angestrebt."
 

Neue Kita an der Hauptstraße

Wie wir aus dem Bezirksamt anlässlich einer Abgeordneten-Anfrage erfahren, geht es mit der geplanten Kita an der Hauptstraße vorran. In der Auskunft des Bezirksamtes heißt es: "Das Bezirksamt führte im August 2011 ein Interessenbekundungsverfahren zur Errichtung und zum Betrieb einer Kindertagesstätte mit 100 Plätzen in der Hauptstraße 4 durch. Im Anschluss an dieses Vorverfahren, in dem 7 Bewerber ihr Interesse bekundeten, wird das Auswahlverfahren im Februar/März 2012 durchgeführt. Am 18.01.2012 wurden die erforderlichen Verfahrensunterlagen den Bewerbern übergeben. Anfang April soll der zukünftige Bauherr und Betreiber dieser Kita feststehen. Angestrebt wird die Realisierung dieses Vorhabens bis Ende 2013."

 

Umbau Ostkreuz im Plan – S3 ab jetzt mit Umsteigen in die City

Nicht zu übersehen ist die künftige Silhouette des Bahnhofs Ostkreuz - die neue Bahnhofshalle. Das Baugeschehen verlagert sich jetzt auf die untere Stadtbahnebene. Um den Bauablauf zu gewährleisten ändert sich mit dem Fahrplanwechsel am 11.12. die Betriebsführung der S-Bahn am Ostkreuz. Die Linie S-3 endet dann am Ostkreuz Bahnteig E Gleis 3. Reisende Richtung Stadt wechseln über die Brücke zum S-Bahnsteig 6. Reisende mit Einschränkungen wechseln am gleichen Bahnsteig gegenüber zum Gleis 4, fahren bis Nöldnerplatz, wechseln ebenfalls bahnsteiggleich in eine stadteinwärts fahrende S-Bahn. Wegen techischer Probleme ist sogar mit weiteren Problemen zu rechnen. Bis dahin ist selbst diese Möglichkeit des barrierefreien Umsteigens nicht gegeben. Eine Alternative zur S-Bahn Richtung Stadt ist die Buslinie 240 Richtung Ostbahnhof. Montag bis Freitag, in den Hauptverkehrszeiten, aller 10 Minuten. Samstag und Sonntag aller 20 Minuten. 

Weitere massive Einschränkungen im Jahre 2012

Brücken Karlshorster Straße: Zwischen April und Juni werden die maroden S-Bahn-Brücken abgerissen und erneuert. Dadurch kommt es an Wochenenden immer wieder zu Sperrungen der Karlshorster Straße. Innerhalb der Woche soll der Verkehr aber aufrecht erhalten werden. Notwendige Rammarbeiten werden in nächster Zeit vermutlich zu Lärmbelästigungen führen.

Keine S-Bahn zwischen Schönhauser Allee und Sonnenallee bzw. Baumschulenweg: Gravierender werden die Einschränkungen des S-Bahn-Verkehrs in der Zeit vom 30.03. bis 16.04.2012 sein. Dann werden die S-Bahnen vom Ring (41 und 42) und S8 / S9 unterbrochen. Es werden Busse für einen Schienenersatzverkehr eingesetzt. Einzig der Umstand, dass in dieser Zeit Osterferien sind, läßt hoffen, dass das der Verkehr nicht vollständig zusammenbricht.

Hauptstraße am Ostkreuz

Die Hauptstraße zwischen Karlshorster Straße und Ostkreuz ist auf Grund ihres Zustandes ein ziemlicher Flaschenhals. Nach Information unserer Tiefbau-Verwaltung sollen die vierspurigen Ausbauarbeiten an dieser – nunmehr auf 20km/h reduzierten – Holperstrecke Ende 2013 beginnen. Es gibt allerdings noch keine Planfeststellung. Diese ist erst für 2012 vorgesehen. Die Situation ist der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung bekannt. Man will mit dem Tiefbauamt sprechen, um nach einer Zwischenlösung zu suchen.

Die Bahn will im Sommer 2012 mit dem Neubau der beiden Brückenanlagen der Karlshorster Straße beginnen. Das Verkehrschaos im größeren Umfeld ist damit vorprogrammiert.

Für 2012 soll eventuell - für 2 Jahre zunächst - eine Fahrradabstellanlage unter den neuen Brücken auf der Südseite installiert werden. 

Einen groben Terminplan, wie man mit der Verkehrssituation umgehen will, gibt es wohl schon. Dieser soll demnächst den Initiativen rund ums Ostkreuz vorgestellt werden. Der Kiezbeirat versucht hier, Informationen zu bekommen und an einer auskömmlichen Lösung mitzuwirken. Sie werden informiert.

Planfeststellungsverfahren zur Hauptstraße eröffnet

Zu dem notwendigen Ausbau der Hauptstraße zwischen Karlshorster Straße und Markgrafendamm werden nun die Planungsunterlagen veröffentlicht. Sie werden ausgelegt und sind einzusehen 

vom 11. Januar bis 10. Februar 2012

im
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin, 
Abteilung für Umwelt, Verkehr, Grünflächen und Immobilienservice, Tiefbau- und Landschaftsplanungsamt, Fachbereich Tiefbau, 
Frankfurter Allee 35 - 37, 
10247 Berlin, 
Aufgang B, Raum 4305, 

Montag, Dienstag, Mittwoch: 9.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag: 9.00 - 18.00 Uhr
Freitag: 9.00 - 14.00 Uhr
 

sowie nach telefonischer Vereinbarung unter Nr. 030 90298-8044 auch außerhalb dieser Zeiten zur allgemeinen Einsichtnahme aus.

Es wird darauf hingewiesen, dass eine fachliche Betreuung während des Auslegungszeitraums donnerstags von 13.00 - 18.00 Uhr erfolgt.

Die Planunterlagen sind auch ab 11. Januar 2012 im Internet veröffentlicht unter www.stadtentwicklung.berlin.de, "Öffentlichkeitsbeteiligung". Es sind dort eine ganze Menge Dateien, die runter geladen werden können. Freundlicherweise wurde von einem Facebook User eine Möglichkeit erstellt, alles in einem ZIP File runter zu laden.

Der Kiezbeirat hat eine Stellungnahme zu der Planung verfasst. Sie kann hier eingesehen werden: Stellungnahme Kiezbeirat.

 
 
 
Süd-Ost-Verbindung
Ein neue Spreequerung ist schon seit einiger Zeit geplant. Diese wird behördlicherseits "Süd-Ost-Verbindung" genannt. Wikipedia schreibt dazu:
"Die Süd-Ost-Verbindung ist eine in Planung befindliche Stadtschnellstraße im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick. Sie soll vor allem den starken Verkehr um den Ortskern von Oberschöneweide herumleiten. Hierfür ist im ersten Bauabschnitt ein Brückenneubau über die Spree zwischen Rummelsburger Straße in Oberschöneweide und der Grünauer Straße in Niederschöneweide geplant. Nach Fertigstellung wird die Behelfsbrücke an der Karlshorster Brücke entfernt und die heute am stärksten belasteten Straßen Berlins (Edison- / Siemensstraße) verkehrsberuhigt. 

Im zweiten Bauabschnitt ist eine Verlängerung von der Grünauer Straße bis zur Stadtautobahn in Späthsfelde geplant. Die Trassenführung ist auf Grund von Einwänden betroffener Kleingärtner jedoch noch nicht abschließend festgelegt."

Vom Stadtentwicklungsamt Treptow-Köpenick dazu folgende Info:
  • Das Planungsrecht/Planfeststellungsbeschluss ist zu Anfang Januar 2012 avisiert.
  • Die Bauzeit zur Straßen-/Brückenplanung wird dann sicher bis Ende 2015 gegeben sein, so dass ab 2016 dem Grunde nach die übergeordneten Verkehrsströme von Schöneweide überdiese neue Straßenverbindung verkehren können.
  • Dem entsprechend sind dann die mit dem HKW erforderlichen Verkehre auch über diese Straßentrasse zu führen.
  • In diesem Planfeststellungsverfahren war auch VATTENFALL eingebunden.
Damit wird das gegenwärtige Nadelöhr um die Edison- und Siemensstraße in Schöneweide entlastet; der dann seitlich abfließende Verkehr wird hingegen konzentriert auf die Rummelsburger Landstraße treffen. Die motorisierten Verkehrsteilnehmer unserer Wohngebiete erhalten eine raschere Anbindung zum/vom neuen Flughafen "Willy-Brandt". Abzusehen ist, dass damit ebenfalls der in die östlichen Kernstadtteile strömende Verkehr auf der Hauptstraße in Rummelsburg zunehmen dürfte. Der Kiezbeirat bleibt an diesem Thema und wird ggf. in den kommenden "Rummelsburger Perspektiven" sowie auf dieser Website aktuell informieren.
 
Den Lageplan, der zur Planfeststellung im November 2007 öffentlich auslag, können Sie hier einsehen.

Kraftwerk Klingenberg

Zu Fragen zu dem GuD-Kraftwerk, das von der BVV Lichtenberg gemäß dem B-Plan 11-47a genehmigt wurde, schreibt der neue Bezirksstadtrat für Bauwesen, Herr Nöske, unter anderem:

"Der Bebauungsplan-Entwurf 11-47a „GuD Klingenberg“ befindet sich aktuell in der Rechtsprüfung § 6 Absatz 4 AGBauGB bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abt. II C. Mit einem Ergebnis rechnen wir Anfang 2012. Danach erfolgt die Festsetzung des Plans durch Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes Berlin.

Für die Flächensanierung Blockdammweg zeichnet in erster Linie die Vattenfall Europe Wärme AG verantwortlich. Die Sanierung erfolgt in enger Abstimmung mit der zuständigen Oberen Bodenschutzbehörde, der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Referat Bodenschutz und Altlastensanierung, SenGUV III C. Art und Umfang der Sanierungsmaßnahmen sind im Rahmen des zwischen Vattenfall und dem Land Berlin (SenGUV) geschlossenen öffentlich-rechtlichen Vertrages geregelt worden."
 
Das Thema Biomassekraftwerk scheint von offizieller Seite im Bezirk nicht sehr aktuell zu sein. So äußert dazu Herr Nöske:
 
"Der Bebauungsplan 11-58 „BMHKWs Klingenberg“ wird aktuell nicht weiter bearbeitet. Es ist angedacht zuerst eine Nachnutzungskonzeption (städtebauliche Leitlinien) für den Altstandort des HKW Klingenberg zu erarbeiten  Hierbei soll die Bürgerschaft aktiv eingebunden werden. Soweit diese Vorstellungen konkreter sind, werden Sie von uns darüber informiert."
 
Vielleicht will man Vattenfall Gelegenheit geben, die Planungen zu überdenken. Was wünschenswert wäre, insbesondere, wenn man an die riesigen Mengen an Holz denkt, die zum großen Teil aus Afrika herbei geschafft werden sollen.

 

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Kiezbeirat Rummelsburg | info@rubu.de